Für den Modelleisenbahnbau habe ich mich für die Piko A Gleise entschieden, da sie der Nachfolger vom DDR Hohlprofilgleis von Piko in H0 sind. Ich wollte eine Eisenbahn in 2 Leiter Technik bauen, da Sie mir mehr Möglichkeiten bietet als die 3 Leiter von Märklin. Die Unterschiede werde ich später erläutern.

Probelegen der Piko A Gleise

Ganz wichtig ist das Probelegen der Piko A Gleise, was man auch zum Ablängen und Zuschneiden der Gleise nutzen kann, eh man verschraubt! So kann man auch ermitteln, ob der Modelleisenbahnplan, den man vorher erstellt hat, aufgeht. Ich habe mich gegen das 1 zu 1 ausdrucken des Gleisplans entschieden, da es mir zu viel Papier verschwendet!

Die Gleise werden, ohne zu verschrauben erst einmal ausgelegt und zusammengesteckt. Ich habe mit den Piko A Gleis R 4 Radien begonnen auf der fensterlosen Seite der Platte. Da wurde der Bogen zum Abstellbahnhof ausgelegt, den ich mit den zugehörigen Weichen, verwendet wurden Weiche Links und Weiche Rechts, sowie Flexgleisen, erstellte. Von den Weichen geht man idealerweise immer mit Piko A Gleis R9 Bögen weg, zum Beispiel auf die Flexgleise. Die verwendeten Piko A Flex Gleise habe ich mittels einer Flex auf einem Kantholz nach vorheriger Markierung mittels Edding auf Länge zugeschnitten und mit den Gleisverbindern versehen. Danach habe ich die Gleise nach vorne verlegt zum Steg, damit ich den Übergang zur anderen Seite der Modelleisenbahn bewerkstelligen konnte.

Fensterseite und Abstellbahnhof für Damfloks

Auf der Fensterseite bin ich ähnlich vorgegangen. Hier habe ich den Abstellbahnhof für die Dampfloks auf der einen Seite und auf der anderen Seite den Zugang zum Bogen ausgelegt. Danach habe ich beides mit Flexgleisen verbunden, damit alles geschlossen ist.

Es gibt Besonderheiten, wie Kehrschleifen, was man im Anlagenbau bei der Planung beachten soll. Auf meiner Anlage ist eine Kehrschleife auf der fensterlosen Seite, die ich ausführlich in einem anderen Beitrag beschreiben werde! Diese habe ich bis jetzt noch nicht fertig gestellt.

Nun kann man, da man weiß, wo die Weichen liegen für die Weichenantriebe und für die Kehrschleife, sowie die Gleisstromversorgung alle Löcher bohren.

Jetzt kann das hochlegen der Gleise und die Konstruktion der Ebenen beginnen, was ich in einem neuen Beitrag erläutern werde.